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Artemisia Gentileschi:
Die Selfmadefrau des Barock




Liebe, Hass, Rache, Hochmut und Sehnsucht: Artemisia Gentileschis Bilder überraschen durch ihre Wucht, der keine Reproduktion gerecht werden kann. Bei ihr ist alles stürmische Bewegung und genau beobachtete Mimik. Sie war eine große Erzählerin. Ihre Szenarien entwickelte sie aus dem Inneren ihrer Figuren, dramatisch ausgeleuchtet und oft von einer düsteren Energie beseelt.
Als das 20. Jahrhundert sie erneut zu würdigen begann, hielt es seinen Blick ganz auf die Vita der Malerin gerichtet. Das war eine verführerische Perspektive. Denn ihr Leben als bewegt zu bezeichnen, gleicht einer Untertreibung: Gentileschi brachte fünf Kinder zur Welt, von denen nur eines die Kindheit überlebte. Sie trennte sich von ihrem Mann und unterhielt eine flammende Liebschaft mit dem florentinischen Adligen Francesco Maria Maringhi. Einige Briefe an ihn sind jetzt auch in der National Gallery zu sehen, die sich in einer exquisiten Schau dem Werk dieser Künstlerin widmet. Es sind zugleich Dokumente einer Selfmadefrau: Lesen und Schreiben hatte sie sich selbst beigebracht.

1 Abend, 04.02.2022
Freitag, 19:00 - 20:30 Uhr,
1 Termin(e)
Dr. Eve Maria Förschl, Kunsthistorikerin, Romanistin und Studienreiseleiterin
L0000W
vhs Kempten, Bodmanstraße 2, 87435 Kempten (Allgäu), Raum 001, EG
Preis:
12,70

 (Plätze frei)
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