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Jüdisches Leben in Kempten ab dem 19. Jahrhundert bis 1918


Ab 1869 zogen jüdische Familien aus dem Unterallgäu in Kempten und gründeten hier erfolgreicher Unternehmen. Bis zum Ersten Weltkrieg wuchs die Gemeinde bis auf 100 Personen an, die sich auch politisch engagierten. Der Abend gibt Einblicke in das wirtschaftliche, gesellschaftliche und kirchliche Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Das älteste Zeugnis jüdischer Geschichte in Deutschland stammt aus dem vierten nachchristlichen Jahrhundert. Es handelt sich dabei um ein Gesetz des römischen Kaisers Konstantin, das er an die Stadträte Kölns, die "Decurionen von Agrippina", gerichtet hat – erlassen am 11. Dezember 321: "Mit einem allgemeinen Gesetz erlauben wir allen Stadträten, Juden in den Rat zu berufen“. Die vhs Kempten nimmt das Jubiläumsjahr 2021 zum Anlass mit Vortragsangeboten das reiche Erbe jüdischen Lebens in Deutschland zu beleuchten und einer breiteren Öffentlichkeit in möglichst vielen Facetten bekannt zu machen. Die Themen umfassen Veranstaltungen, die sich mit jüdischer Orthodoxie, Geschichte und Traditionen beschäftigen.

Zum Thema Jüdische Philosophie des 20. Jahrhunderts (OL1005V) und Jüdische Volksmusik (OL0060V) gibt es Vorträge online über Livestream. Nähere Informationen unter www.vhs-kempten.de
1 Abend, 30.11.2021
Dienstag, 18:00 - 19:30 Uhr,
1 Termin(e)
Lienert Ralf
L0015W
vhs Kempten, Bodmanstraße 2, 87435 Kempten (Allgäu), Raum 102, I. Stock
Preis:
10,00

Belegung: 
 (Plätze frei)
anmelden

Weitere Veranstaltungen von Lienert Ralf

Di 07.12.21
18:00 – 19:30 Uhr
Kempten (Allgäu)